Abgesagt: 14. Nov. Symposium: "Interreligiöser Dialog im Kontext der Öffentlichkeit"
Interreligiöser Dialog im Kontext der Öffentlichkeit
Corona-bedingt muß die Veranstaltung leider ausfallen.
Für den 14. November ist das Symposium “Interreligiöser Dialog im Kontext der Öffentlichkeit" geplant.
Wir wollen das Thema für alle Akteure und Interessierte aus wissenschaftlicher Sicht aufbereiten und damit neue Impulse für das weitere Vorangehen setzen.
Eingeladen sind insbesonders Vertreter der Religionen in Halle und Menschen die sich im Bereich des interreligiösen Dialogs weiterbilden möchten.
Programm
Freitag, 13.11.2020
19:00 Uhr
Empfang der beteiligten ehrenamtlichen Akteure mit Referenten und Workshopleitern des kommenden Tages sowie mit Vertretern aus Stadt, Politik und Zivilgesellschaft.
Samstag, 14.11.2020
10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Begrüßung und Einführung
„Terrorismus hat keine Religion“. Warum wir die Zusammenarbeit der Religionen und der Zivilgesellschaft brauchen“
Vortrag und Diskussion, Prof. Dr. Johannes Lähnemann"Vielfalt (zusammen)führen: Modelle für die neuen Anforderungen an die Steuerung im Ehrenamt"
Vortrag und Diskussion, Prof. Dr. Thomas Kliche
13:00 Uhr
Mittagspause
13:45 bis 15:00 Uhr
Workshops parallel:
Formenvielfalt und kulturelle Aspekte des interr. Dialogs
Der Dialog aus islamischer Sicht
15:00 bis 16:00 Uhr
Workshops parallel:
Formen und Methoden interkultureller
BildungDer interreligiöse Dialog in der säkular geprägten
Gesellschaft – Chance und Herausforderung
16:30 Uhr
Resümee und Ausblick, Gespräche, Verabschiedung
Die Referenten
Prof. Dr. Johannes Lähnemann
ist seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Pionier interreligiöser Verständigung und Bildung. 1988 hat er in Nürnberg eine der ersten regionalen Gruppen Religions for Peace in Deutschland gegründet, mit dem Ziel, sich gemeinsam auf der Grundlage der Werte der Religionen für den Frieden in der Welt einzusetzen. Dieser Dialog kennt zahlreiche Formen und hat viele hundert Gesichter: Menschen, die in ihren Religionen zu Hause sind, Menschen, die von ihrem Glauben ihr Leben und Handeln bestimmen lassen und dabei offen sind für ein Lernen in der Begegnung mit Menschen anderen Glaubens, Menschen, die skeptisch sind oder auf der Suche sind nach einer Lebensüberzeugung, die ihnen Orientierung, Halt und Hilfe geben kann."„Kein Weltfriede ohne Religionsfriede“, für dieses Motto von Hans Küng war und ist diese Arbeit vor Ort ein lebendiges Laboratorium, von dem Prof. Lähnemann berichten wird.
Wir freuen uns bereits darauf, seine Erfahrungen hier in Halle aufnehmen zu können.
Im März diesen Jahres ist sein neues Buch erschienen “Begegnung - Verständigung - Kooperation. Interreligiöse Arbeit vor Ort - Erfahrungen und Perspektiven aus Nürnberg” bei Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.
Prof. Dr. Thomas Kliche
Thomas Kliche (* 1957 in Freiburg im Breisgau) ist Bildungsforscher, Politologe und Psychologe. Er ist Professor für Bildungsmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Sein Schwerpunkt ist die Politische Psychologie.
Kliche war u.a. wissenschaftlicher Geschäftsführer einer gemeinnützigen Gesellschaft für Politische Bildung, Vorsitzender der
Sektion "Politische Psychologie" im BDP und geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Politische Psychologie. Er hatteLehraufträge für Sozialpsychologie und Politikpsychologie an den Universitäten Hamburg, Heidelberg, Göttingen, am Institut für Berufliche Qualifikation Hamburg und am Institut für Angewandte Managementforschung Köln. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf baute er die Forschungsgruppe "Versorgung und Qualität in der Prävention" auf.
Seine Forschungsschwerpunkte im Bereich der Politik- und Gesellschaftspsychologie sind die Mediendiskurse zur Konstruktion Sozialer Identitäten, das Image der Psychologie sowie mediale Anleitungen zur Selbstdiskursivierung.
Veranstaltungsort
Institut für Erziehungswissenschaften der MLU
Franckeplatz 1, Haus 31
06110 Halle (Saale)
Anmeldung
Corona-bedingt musste unsere Veranstaltung leider abgesagt werden.